Woche 2 meiner Mikroabenteuer-Challenge | Von Picknick bis Sonnenuntergang

Wow! Schon ist die zweite Woche meiner persönlichen 30 Tage Mikroabenteuer-Challenge rum. Hier kommt mein Recap-Blogpost für Woche 2. Mit einem ruhigen Start in das neue Jahr hat das auf jeden Fall wenig zu tun.

Der Horizont mit flachen Bergen bei Sonnenuntergang.

Das Ziel meiner 30 Tage Mikroabenteuer-Challenge ist es, jeden Tag nach draußen zu gehen und dort im besten Fall ein Mikroabenteuer zu erleben. Oft ergibt sich das Abenteuer ganz von selbst, da das aktuelle Wetter wohl jede aus ihrer Komfortzone holen würde.

In diesen zwei Wochen habe ich bemerkt, dass ich die Welt schon mit ganz anderen Augen betrachte. Ich suche nach schönen Eindrücken, die ich mit dir hier teilen kann und entdecke dabei fast schon zu viele. Die Highlights teile ich auf Instagram unter @outdoor_writer.

Tag 8 – Unfreiwillige Rutschpartie

Am achten Tag meiner Mikroabenteuer-Challenge stand ein Lauf im Schnee auf dem Programm. Allerdings hatten wir hier Tauwetter, sodass aus dem Schnee noch während meiner Laufeinheit Matsch wurde. Das verlangte nicht nur mehr Aufmerksamkeit von mir, sondern auch einen anderen Laufstil. Es war in etwa so, als würde ich auf Seife laufen. Nicht unbedingt empfehlenswert und besonders spaßig, aber definitiv ein kleines Abenteuer. Und hey: Ich habe den Lauf ohne einen einzigen Sturz abschließen können. Wenn das mal kein Erfolg ist.

Tag 9 – Picknick im Wald

Jetzt, wo der Schnee geschmolzen war, gönnte ich mir ein kleines Picknick im Wald. Also habe ich meinen Gaskocher, Wasser, einen Teebeutel sowie ein belegtes Brot eingepackt und mich auf den Weg gemacht.

Als ich einen schönen Platz im Wald gefunden hatte, suchte ich nach einer passenden Kochstelle. Ein flacher Stein bot mir die nötige feuerfeste Unterlage und da es windstill war, sprang mein Gaskocher ohne Probleme an.

Das einzige Hindernis war tatsächlich meine Ungeduld. Bei mir kann das Wasser einfach nicht schnell genug kochen. Und wenn der Tee erstmal durchgezogen ist, fängt meine nächste Herausforderung an: Ich muss warten, bis er eine trinkbare Temperatur erreicht hat. Man macht sich seine Probleme oft selbst.

Mein mitgebrachter Snack war schnell verputzt, der Kocher wieder abgekühlt und ab ging’s nach Hause auf die warme Couch.

Ein kleines Picknick im Wald, inkl. Gaskocher.

Tag 10 – Zwiebelprinzip beim Laufen

Ein Stapel Laufkleidung und eine Brustlampe.

Da es immer noch um die Null Grad Celsius sind, brauche ich bei meinen Läufen die passende Kleidung. Zwei Dinge, die es hierbei zu beachten gilt:

  1. Zwiebelprinzip.
  2. Erstmal kalt starten.

Durch das Zwiebelprinzip bilden sich wärmende Luftschichten zwischen den einzelnen Lagen, die dich warm halten – also die oberen Layer nicht zu eng wählen!

Wenn du beim Start noch etwas frierst, reguliert dein Körper seine Temperatur selbst. Wenn du zu warm angezogen losläufst, schwitzt du schneller und das kühlt dich aus. Dasselbe gilt auch für Wanderungen bei kaltem Wetter. Nimm dir im Zweifelsfall lieber noch eine Jacke mit, die du später, beziehungsweise bei Pausen, drüberziehen kannst.

Und wenn du im Dunkeln läufst, ist eine Lampe auch ein absolutes Muss. Es geht dabei primär um das Gesehenwerden, also ist es wichtig, dass du vorne und hinten für Licht sorgst. Ich habe hierfür eine Brustlampe, die über ein Rücklicht und zwei Helligkeitsstufen für die Frontlampe verfügt. Im Rücklicht befindet sich auch der Akku, mit dem ich sie immer wieder über USB-C aufladen kann. Sie ist perfekt für die Läufe hier auf dem Land, da es außerhalb der Ortschaften keine Straßenlaternen gibt.

Tag 11 – Eisige Berge

Aus dem Tauwetter wurden wieder Minusgrade, sodass ich bei meinem Lauf mit Glätte zu „kämpfen“ hatte. Ich setze es in Anführungszeichen, da ich mir einen Spaß draus gemacht habe, bergauf zu schlittern. Und schon hatte ich mein nächstes Mikroabenteuer in der Tasche.

Tag 12 – Spaziergang im Nieselregen

An manchen Tagen reicht meine Energie nur noch für einen kurzen Spaziergang. Da ich in Baden-Württemberg quasi in den Weinbergen wohne, ist die Kulisse zwar fast unschlagbar, aber hier führt auch ein Spaziergang zu erhöhter Herzfrequenz. Egal, wie viele Kilometer ich im Jahr laufe, ein Hügel hier bringt mich immer noch aus der Puste – ich bin und bleibe eine Flachländerin.

Der Spaziergang war etwas feucht, aber es war völlig erträglich. Und wie immer war ich im Nachhinein froh, dass ich trotz des ungemütlichen Wetters rausgegangen bin. Nicht nur, damit ich meine Mikroabenteuer-Challenge nicht unterbreche, sondern auch damit ich mich wieder daran gewöhne, mich jeden Tag draußen zu bewegen. Egal wie viel oder wenig, Hauptsache raus.

Tag 13 – Sonnenuntergang Deluxe

Am nächsten Tag wurde ich dann mit einem wunderschönen Sonnenuntergang bei meinem Lauf belohnt. Durch meine üblichen Laufstrecken habe ich den Westen meist im Rücken, aber dafür bin ich eine Weile stehen geblieben und habe ein paar Eindrücke eingefangen. Besonders in den Wintermonaten, wo sich die Sonne nicht so oft blicken lässt, ist so ein Sonnenuntergang wirklich etwas Wundervolles.

Tag 14 – Ein Sturm zieht auf

Am 14. Tag meiner Mikroabenteuer-Challenge war es sehr stürmisch, sodass ich von einem Spaziergang im Wald lieber abgesehen habe. Stattdessen bestand mein kleines Abenteuer darin, im Garten zu stehen und den Wind in den Bäumen einfach nur zu beobachten. Das Rauschen und die wiegenden Bewegungen kann sehr hypnotisierend sein.

Hast du auch Lust bekommen, deine eigene Mikroabenteuer-Challenge zu starten? Dann sieh dir meinen Beitrag „Der perfekte Einsteiger-Guide für Mikroabenteuer“ an. Dort findest du unter anderem eine Checkliste für deine eigenen Mikroabenteuer, die du auf Instagram teilen kann.

Das Wichtigste zum Schluss

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Respektiere bei all deinen Abenteuern immer die Natur und verlasse sie so, wie du sie vorgefunden hast.

Also los! Schnür‘ die Schuhe und los geht’s: Ab nach draußen.


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